Auslegung der Formulierungen

Oft artikulieren sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der Anspruchsformulierung unpräzise:

  • „Der Arbeitnehmer hat eine „Grati“ in der Höhe eines 13. Gehalts zu Gute.“
  • „Der Arbeitgeber bezahlt dem Arbeitnehmer als Gratifikation ein 13. Monatsgehalt.“
  • „Der 13. Monatslohn gilt als Gratifikation.“

Trotz Bezugnahme auf den „Gratifikations-Begriff“ legen die Gerichte solche Formulierungen als 13. Monatsgehälter aus. Massgebend ist aber immer der individuelle Sachverhalt im konkreten Einzelfall.

Drucken / Weiterempfehlen: